Feuchtesensoren.
Die Feuchtemessung im Innenraum dient dazu, die Beschlagsneigung auf der Frontscheibe zu erkennen und den Beschlag zu vermeiden, um so eine kritische Fahrsituation zu umgehen. Dazu ist es notwendig die Innenfeuchte und die Oberflächentemperatur der Windschutzscheibe zu messen. Darüber hinaus kann mit Feuchtesensoren auch die Komfortfeuchte des Innenraums beeinflusst werden.
Es stehen zwei Varianten der Feuchtesensoren zur Verfügung:
- Standard ist heute ein kontaktierender Sensor. Er steht im direkten Kontakt zur Frontscheibe und erfasst so die Scheibentemperatur. Die Messung der Umgebungsfeuchte und die weitere Auswertung erfolgt wie beim nicht kontaktierenden Sensor (s.u.).
- Der nicht-kontaktierende Sensor auf Infrarotbasis misst die Umgebungsfeuchte und Temperatur im Innenraum und berechnet daraus den Taupunkt. Dieser wird mit der berührungslos gemessenen Scheibentemperatur verglichen. Kommt es zur Annäherung besteht Beschlagsneigung. Dieser Sensor wird vorwiegend in der Ober- und Luxusklasse eingebaut.
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